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 Betreff des Beitrags: Pendeln an der Herde
BeitragVerfasst: Do 11. Dez 2014, 09:29 
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Welpe
Welpe

Registriert: Fr 30. Mär 2012, 12:49
Beiträge: 2
Hallo Zusammen!

Ich lese schon eine ganze Weile im Forum mit und nun hat sich bei mir eine ganz konkrete Frage ergeben. Aber von Anfang an: Ich habe eine mittlerweile drei Jährige Tiger Hündin die ich von klein an habe und die seit etwa einem Jahr "aushilfsweise" an der Schafherde (etwa 100 Merinoschafe) meines Bruders mitarbeitet. Das heißt nicht jeden Tag, aber schon regelmäßig, wann immer ich es einrichten kann. Die "kleine" macht sich eigentlich wirklich super, läuft Furche über Ecke, greift ruppig und lässt sich trotzdem zügig wieder abrufen.
ABER: Sie pendelt schlecht. das heißt sie läuft in geduckter Haltung in der Furche bis zu dem Schaf das am nächsten an der Furche steht und wartet dann da. Geht jetzt ein anderes Schaf an einer anderen Stelle an die Furche, wartet sie lange ab und läuft dann,wenn überhaupt, wiederum geduckt und schleichend (mein Bruder sagt immer Border Collie zu ihr angryfire) zum Schaf um es dann mit durchaus festen Griff zurück zu jagen. Dann kommt sie wieder schnell zu mir und wartet bei mir auf den nächsten "Einsatz", anstatt in der Furche auf und ab zu pendeln undecided . Trieb hat die Süße für zwei, daran liegt es eindeutig nicht. Sie glaubt halt irgendwie es ginge nur darum sich anzuschleichen und dann zu packen gruebel.
Die Hunde von meinem Bruder (zwei Schwestern die erst 1 1/2 Jahre alt sind) pendeln dagegen ständig in der Furche und sind dafür etwas weniger heftig am Schaf. eigentlich besser wie ich finde. hat jemand einen Tipp? Meinem Bruder fällt jedenfalls nichts brauchbares dazu ein. Ach ja, man kann Sie schon zum pendeln "animieren", sie stellt es aber schnell wieder ein wenn man damit aufhört und fällt dann zurückging beschreibende Muster....
nette Grüße und hoffentlich eine gute Idee...

Till


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Do 11. Dez 2014, 09:29 


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 Betreff des Beitrags: Re: Pendeln an der Herde
BeitragVerfasst: Do 11. Dez 2014, 22:27 
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Althund
Althund
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Registriert: Mi 10. Sep 2008, 21:48
Beiträge: 368
Hallo Till,
genau das was du beschreibst, kenne ich von meiner Füchsin. Nachdem sich ein erfahrener Schäfer die Sache angeschaut hatte, ließ sich dieses Problem bei uns relativ einfach lösen.
Ich hatte meine Betty jedes Mal, wenn sie zu schleichen anfing, zum Weitergehen aufgefordert und sie irgendwann nur noch zugetextet, was alles nicht geholfen hatte.
Der Schäfer meinte ich soll mich einfach nur umdrehen (den Rücken zum Hund) und die "Klappe halten". Betty schlich wieder, guckte etwas irritiert nach mir, schlich weiter, guckte nochmal, entspannte sich und lief weiter Furche. Offensichtlich hatte mein Hund immer nur verstanden, bzw. verstehen wollen "nimm das Schaf". Nachdem sie das noch ein paar Mal probiert hatte, ich aber keinerlei Reaktion zeigte, ließ sie es ganz.
Zum Furche laufen an sich (damit hatte Betty auch Probleme), hatte ich den Fehler gemacht, zu nah beim Hund zu stehen. Der Schäfer hat mir erklärt, daß ich durch meinen Körper beim Stehen Druck auf den Hund ausübe. (Etwa so wie wenn man von hinten an ein Schaf geht) Stehe ich viel weiter weg von der Furche, läuft der Hund wesentlich besser.
Danach konnte sie sogar einige hundert Meter an 2 Seiten fleißig wehren.

Ist dein Tiger ein Mitteldeutscher oder Süddeutscher? Ich frage, weil die Beiden sich auch in der Arbeitsweise unterscheiden.
VG Heidi


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 Betreff des Beitrags: Re: Pendeln an der Herde
BeitragVerfasst: Fr 12. Dez 2014, 16:50 
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Welpe
Welpe

Registriert: Fr 30. Mär 2012, 12:49
Beiträge: 2
Hallo Heidi,

Vielen Dank für Deinen Rat, das werde ich gleich morgen mal probieren... icon_smile

Ich hab vielleicht wirklich zu viel mit ihr geredet. Sie blickt sich dann auch eher etwas verunsichert zu mir um, als wäre ihr nicht ganz klar was sie darf und was nicht. Wenn Sie dann irgendwann überzeugt ist, dass jetzt der Zeitpunkt erlaubt ist, geht sie dann dafür ab wie eine Rakete... Nur eben ohne pendeln.
Aber wir werden morgen weiter üben.

Zora ist aus süddeutschland, aber eher eine breite Mischung aus allen altdeutschen Schlägen. Der Vater ist ein Tiger, sieht aber eher wie eine mitteldeutsche Gelbbacke aus und hat nur ein Paar graue Stränchen die das merle Gen verraten. Sein Vater wiederum war ein Schafpudel(Tiger), die Mutter (also Zoras Oma) ein Fuchs. Zoras Mutter ist eine schwarze Strobl Hündin und deren Eltern waren soweit ich weiß eine schwarze und eine Füchsin (bin mir aber nicht ganz sicher). Zoras hat als einzige aus ihrem Wurf Stehohren und sieht eher Mitteldeutsch aus, außer dass Ihr Haar am Rücken leicht gewellt ist. Ansonsten hat Sie aber die typische Mähne der Mitteldeutschen und auch die Statur. Ich finde Sie jedenfalls bildhübsch icon_lol
Ach ja, die Tigerzeichnung ist schön gleichmäßig mit schwarz, grau und braun. Das territorialverhalten ist jedenfalls eher süddeutsch. Ich glaub die Mutter hat da ordentlich mitgewirkt icon_rolleyes .

Ich Versuch mal ein Foto hochzuladen, weiß nur grad nicht wie das mit dem iPad geht...

Nette Grüße
till


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 Betreff des Beitrags: Re: Pendeln an der Herde
BeitragVerfasst: Sa 24. Jan 2015, 13:45 
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Methusalem
Methusalem
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Registriert: Do 15. Mär 2007, 14:17
Beiträge: 1320
Wohnort: Südniedersachsen
Kommt vielleicht auch drauf an, wie man das Furche laufen eingeübt hat. Ich habe es meinen Mädels "trocken", d.h. ohne Schafe beigebracht und auch das Kommando "weiter", wenn sie anfingen herumzuschnüffeln statt weiter in der Furche zu gehen.
Die paar Male, die wir das an Schafen umsetzen konnten, hat das gut geklappt und die Kommandos waren auch nicht mißverständlich, weil nicht mit Schafen verknüpft.

_________________
Man hat's nicht leicht, aber leicht hat's einen.


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